> 2. September 2008

Madonna - meine Frau

Entweder man liebt sie - oder man hasst sie. Ich persönlich bin ein Fan von ihr. Die Rede ist von Madonna, die unlängst ihren fünfzigsten Geburtstag feierte, und erfolgreicher denn je ist.

Es gibt nichts was mit ihr nicht in Verbindung gebracht wird. Kühl und berechnend  - sagen die einen. Engagiert - die anderen. Nun Fakt ist - das “Produkt Madonna” ist ein grosser, kommerzieller Erfolg. Madonna stellt sich aber ebenso zur Verfügung um auf Probleme aufmerksam zu machen die uns alle angehen. Ihre Bekanntheit ist Garant dafür das das jeweilige Thema - wie das Benefizkonzert Life 8 - Gehör und einen Platz in der Berichterstattung in den Massenmedien findet. Was immer von über sie denkt, oder von ihr hält. Sie traut sich jedoch in Zeiten der Kriegstreiberei Videos wie American Life zu produzieren, die Präsentation ihres Songs Sorry während ihrer letzten Tour vor 2 Jahren zeigt den amerikanischen Präsidenten im direkten Vergleich mit islamischen Extremisten.

Selbstverständlich profitiert aus sie persönlich hiervon. Ihr Bruder fühlte sich dazu berufen, ein Buch über sein Leben mit seiner Schwester zu schreiben und seine Sicht der Dinge über die “wirkliche Madonna” zu veröffentlichen. Was mich zutiefst persönlich beeindruckt ist ihre Disziplin, Ihre Fähigkeit Trends aufzuspüren, zu setzen und zu erkennen, ihre Zielstrebigkeit und die Eigenschaft sich immer selbst neu erfinden zu können.

Schauen Sie mal. Ein und dasselbe Lied. Ein und dieselbe Sängerin.

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> 29. August 2008

Einer dieser Tage

Wir alle kennen diese verflixten Tage. Man ist ohnehin schon zu spät aufgestanden, die Straßenbahn fährt einem vor der Nase weg und dann rempelt einen diese unhöfliche Kollegin noch vor dem Büro an, so dass einem die Ordner aus der Hand rutschen. Schlechte Stimmung prägt unseren Tag. Und jeder kann es uns ansehen. Unbewusst legen wir die Haut zwischen den Augenbrauen in Falten, kneifen die Augen zusammen und ziehen die Mundwinkel nach unten. Niemand mag uns mehr ansprechen. Es gibt viele Leute, die diesen mürrischen Blick jeden Tag haben. Aber wie kann man dieser Falle entgehen? Ganz einfach - lächeln Sie sich an. Egal, ob sie gut oder schlecht drauf sind am Morgen lächeln Sie, wenn Sie in den Spiegel schauen. Sie werden sich hundertprozentig besser fühlen. Und das Lächeln wird bleiben. Der Effekt: Sie haben eine positivere Ausstrahlung auf andere Menschen. Fremde Menschen werden zurücklächeln. Da kann ihnen die verpasste Straßenbahn oder die unhöfliche Kollegin den Tag garantiert nicht mehr vermiesen.

Nichts in der Welt ist so ansteckend wie Gelächter und gute Laune.Charles Dickens (07.02.1812 - 09.06.1870) Britischer Schriftsteller

> 27. August 2008

Kinder, wie die Zeit vergeht….

An die große Katastrophe von Ramstein musste ich neulich denken, als in den Medien berichtet wurde über den Absturz der SpanAir Maschine auf dem Flughafen von Madrid.

Bei den Chinesen ist die Zahl 8 ein wahrer Glücksbringer. Deswegen freuten sie sich so sehr über die Tatsache, dass die Olympischen Sommerspiele am 8.8.2008 bei ihnen angefangen haben.

Während einer Flugschau auf der amerikanischen Luftwaffenbasis Ramstein stießen drei italienische Kampfjets zusammen, als sie zum Höhepunkt der Flugschau eine Sonderformation namens „das durchstoßene Herz“ fliegen wollten. Ein Jet kollidierte mit einer anderen Maschine, die im Sturz dann noch eine weitere mit sich riss.

Dies geschah am 28. August 1988, also vor zwanzig Jahren. Durch die beim Absturz verursachte hohe Temperatur explodierte das Kerosin eines Jets im Publikum und hinterließ eine Spur von toten und verletzten Zuschauern. Unmittelbar nach der Katastrophe gab es 31 Tote, von den weit über tausend Verletzten erlagen 36 ihren schwersten Verbrennungen. Viele Todesopfer sind zerschmolzen. Wenn man eine 2000 Grad heiße Luft einatmet, zerreißen die Lungen.

Die Rettungsaktionen unmittelbar nach der Flugkatastrophe verliefen völlig unkoordiniert. Amerikanische Angestellte verweigerten zunächst deutschen Hilfskräften die Anfahrt zum Airport, weil sie befürchteten, den Überblick zu verlieren. Sie wollten Tote und Verletzte so schnell wie möglich weg von ihrem Stützpunkt bekommen. Man sollte wissen, dass zu diesem Zeitpunkt Nuklearsprengköpfe in Ramstein gelagert waren, also galt hier die höchste Sicherheitsstufe.

Die Toten wurden auf Tiefladern abtransportiert, das Telefonnetz brach zusammen. Die Verständigung zwischen den Einsatzkräften wurde durch Hobbyfunker übernommen. Verletzte wurden zu Flugzeugen getragen, die ohnehin längst voller weiterer Opfer waren. Sie wurden über Krankenhäuser der ganzen Region Oberpfalz verteilt, so dass mehrere Familien wochenlang nicht vom Überleben oder Sterben ihrer nächsten Angehörigen wussten.

Die Spätfolgen für die Opfer sind auch 20 Jahre nach der Katastrophe spürbar: manch einer bekommt eine Panik-Attacke, wenn sie den Benzingeruch von Nachbars Rasenmäher wahrnehmen. Während man äußere Brandverletzungen dank modernster Medizin und plastischer Chirurgie sehr gut behandeln kann, sitzen die seelischen Verletzungen viel tiefer und müssen mühsam aufgearbeitet werden.

Auf dem Gelände der Basis Ramstein gibt es zwei Gedenksteine, eine außerhalb der Basis (die Opfer mussten sich das mit ihrem eigenen Geld kaufen!) und eine auf amerikanischem Boden. Eine finanzielle, abschließende Entschädigung hat es für die Opfer nicht gegeben, denn Ramstein ist ein schwieriger, juristischer Fall: es handelte sich um italienische Flugzeuge, die sich auf einer amerikanischen Basis auf deutschem Gelände befand. Man zweifelte, welches Gesetz hier greifen müsste.

> 25. August 2008

Burnout

Nun ist sie also endgültig erloschen, nachdem sie im April bereits verloschen ist (siehe auch http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Titelseite;art692,2508735 ). Die Rede ist von der Fackel und dem Feuer das die Spiele in Peking begleitet hat und die gestern zu Ende gingen.

Sowohl die Eröffnungsfeierlichkeiten als auch die gestrige Schlussfeier, waren perfekt und beeindruckend inszeniert.

Was mir – als im Ausland wohnender Deutscher – mal wieder aufgefallen ist, ist die Art und Weise der Berichterstattung im deutschen Fernsehen.

U.a. fragte der Moderator einen Studiogast aufgrund des „schlechten Abschneidens der deutschen Teams“ ob „man denn 2012 in London den seit Barcelona zu bemerkenden Abwärtstrend aufhalten könne“?

Ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen. Vor Beginn der Spiele wollte man Platz 6 im Medaillenspiegel erreichen, geworden ist es Platz 5, ein Platz besser als der 4 Jahre zuvor erreichte sechste Platz in Athen, direkt vor uns das bevölkerungsreichste Land der Erde und Gastgeber China, die Vereinigten Staaten, Russland und das Vereinigte Königreich und Gastgeber 2012. Allesamt grosse Sportnationen. Während der Spiele in Turin war es sogar der erste Platz.

Ich habe oft den Eindruck dass man einfach etwas zerreden muss, um des Zerreden Willens nicht wegen der Sache an sich. Im Angelsächsischen Sprachraum gibt es den Begriff German Angst (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/German_Angst ) und Weltschmerz.

Hätten die französischen Athleten (erreicht hat die Grande Nation Platz 10) das Ergebnis der deutschen Equipe erreicht – ich bin mir sicher – Frankreich hätte seit gestern einen neuen Nationalfeiertag. ;-)

Ich freue mich auf die Spiele in London. Sicherlich werden sie anders werden – europäischer & „lockerer“. Der Auftritt des Londoner Bürgermeisters gestern in Peking liess dies schon erahnen. Was sich allerdings nicht ändern wird, ist die Art und Weise der Berichterstattung.Deutschland wird wieder „nur Platz XYZ“ erreichen, egal welche Placierung der Medaillenspiegel auch belegt wird.

> 14. August 2008

Yin und Yang im Ausgleich

Wer einmal in den Genuss einer SHIATSU-Massage gekommen ist, der weiß die wohltuende Wirkung zu schätzen. Egal, ob SHIATSU auf Grund eines bestimmten Leidens, oder auch vorbeugend in Anspruch genommen wird. Die Wirkung beruht auf der besonderen Qualität der Berührung im SHIATSU, welche es vermag, den Fluß des Ki positiv zu unterstützen.

Die energetische, harmonisierende Wirkung von SHIATSU überträgt sich auf den Behandler, während er mit dem Ki des Klienten in Kontakt tritt. Er ist selbst dabei in einer Verfassung, bei der sein Ki frei fließt. So fühlt man sich als Behandler nach einer Sitzung angenehm entspannt und wohlig belebt.

Durch den wohldosierten Druck mit dem Daumen und der Handfläche wird das Nervensystem positiv beeinflusst. Der Organismus wird in eine parasympathikotone Lage gebracht. Dies dient als Grundlage, um sich optimal erholen und regenerieren zu können. Über die tiefe und gleichmäßige Atmung wird ein Gleichgewicht zwischen Sympathikus und Parasympathikus erzielt, was ebenfalls die Balance des Vegetativums fördert.

Durch das optimale Zusammenspiel von Agonist und Antagonist verbessert sich die allgemeine Leistungsfähigkeit des gesamten Bewegungsapparates und das Erlernen von ökonomischen Bewegungsabläufen wird gefördert.

Shiatsu dient der Erholung und Regeneration. Es stimuliert das autonome Nervensystem und hat eine tiefgreifende Wirkung auf die Funktion der inneren Organe.

Anspannung und Entspannung bilden eine harmonische Einheit, wenn sie im rechten Verhältnis zueinander stehen. Durch dieses Gleichgewicht werden körperliche Bewegungen ökonomischer. Der Körper kann sich auf seine natürliche Art belastungsarm bewegen. Das selbständige Erkennen und Vermeiden von Ursachen, die dieses Gleichgewicht stören können, trägt zur Erhaltung der neu gewonnenen Harmonie bei.

Diese Fähigkeit des Erkennens bildet sich im Laufe der einzelnen Shiatsu-Sitzungen heraus. Die positiven Auswirkungen der Shiatsu-Massage auf der körperlichen Ebene bewirken auch eine Veränderung auf der Gefühlsebene. Emotionale Stabilität und innere Gelassenheit werden gefördert.
Bei seelischem und körperlichem Stress entstehen Dysbalancen. Sie machen sich bemerkbar
durch körperliches und seelisches Unwohlsein ( z. B. schlechte Laune und Verspannungen).
Welness für Körper, Geist und Seele der Inbegriff für eine Shiatsu Massage bei der man sich seiner Kleidung nicht entledigen muß.

Shiatsu ist für Menschen jeden Alters geeignet, da es eine sehr sanfte Methode der Körperarbeit ist. Die besondere Kunst von Shiatsu darin besteht, sich ganz auf den jeweiligen Menschen und seinen aktuellen allgemeinen und energetischen Zustand einzustellen. Vor allem suchen Menschen Unterstützung durch Shiatsu, die
• unter Stress und Erschöpfung leiden
• in innerer Unruhe oder in einem Burn-out leben
• sich in besonders schwierigen Lebenssituationen befinden (Beziehungskrise, Lebenskrise, nicht wissen wohin mit sich und ihrem Leben, etc.)
• in großen Veränderungen stecken, beruflich, familiär, privat, etc.
• eine Begleitung ihrer medizinische Behandlung suchen
• aus ihren alten Verhaltensmustern heraus kommen wollen
• neugierig sind und sich selbst erforschen wollen
• einen spirituellen Zugang zu sich selbst suchen
• das Geschenk ihres Seins voll und ganz genießen wollen

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich nur sagen, dass ich in kürzester Zeit noch nie zuvor einen solchen positiven Erfolg erzielt habe.

> 6. August 2008

Haben Haustiere auch Liebeskummer?

An das alte Lied von Siw Malmkvist „Liebeskummer lohnt sich nicht“ musste ich in der letzten Zeit häufig denken. Wenn es für Menschen einen Himmel gibt, gibt es das dann auch für unsere Haustiere? Ich hoffe sehr, denn meine beiden Kanarienvögel haben kurz nach meinem Umzug beide das Zeitliche gesegnet.

Zunächst war ich mit dem weiblichen Vogel Anfang Juli beim Tierarzt, weil ich mir Sorgen um ihre Gesundheit machte. Außer Kalkfüße, eine viel vorkommende Erkrankung bei Kanarien, konnte der Tierarzt nichts feststellen. Er gab mir eine Salbe mit um die Füßchen täglich einreiben zu können und ich sollte nach 10 Tagen noch mal mit ihr vorstellig werden. Dass es sich bei diesem Vogel nicht um ein Männchen handelte, war mir erst klar geworden, nachdem sie im Sommer vor 2 Jahren vier unbefruchtete Eier gelegt hatte. Beim Kauf hatte mir das Haustiergeschäft versprochen, ich habe eine Gesangsgarantie, denn ich könne den Vogel zurückbringen, wenn er nicht innerhalb von 6 Wochen singen würde. Das tat er nicht, denn Weibchen singen nun einmal nicht wie die Männchen. Nur, wer tauscht schon sein Haustier ein, egal wie groß oder klein? Mir war klar, was mit dem armen Vogel geschehen würde, wenn ich auf meine „Gesangsgarantie“ bestehen würde….

Nachdem ich ihre Kalkfüße behandelt hatte, bekam der Vogel andere Beschwerden. Montagsabends sah ich, dass sie Schwierigkeiten hatte, sich auf der Sitzstange fest zu halten und fiel jedes Mal um. Abends um halb 9 war natürlich kein Tierarzt mehr zu erreichen und so habe ich mich an einen Nachbarn gewandt, von dem ich aus Erzählungen wusste, dass er selber Wellensittiche und Kanarien züchtet. Er kam zu mir in die Wohnung, untersuchte den Vogel und stellte mehrere Geschwülste fest, am Bauch und auch an den Füßen.

Um den Vogel nicht länger leiden zu lassen, empfahl er mir, ihn sanft einschlafen zu lassen. Ich war darüber natürlich sehr traurig und fürchtete die Reaktion von meinem männlichen Kanarienvogel, denn beide verstanden sich prächtig. Nachdem ich spät abends den toten Vogel im Garten begraben hatte, kam am nächsten Tag ein neu gekaufter Vogel in den Käfig, auch ein Weibchen. Das Männchen hatte so seine Schwierigkeiten, den neuen „Kumpel“ zu akzeptieren und schaute mich anfänglich mehrmals fragend an „wo ist meine Freundin?“

8 Tage später muss er verstanden haben, dass seine Freundin nicht zurückkommt. Er schaute mich abends aus halb verschlossenen Augen an und mir schwante nichts Gutes. Am Morgen darauf lag er tot im Käfig. Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass er jetzt für immer bei seiner Freundin ist. Auch ihn habe ich im Garten begraben, in unmittelbarer Nähe von dem anderen Vogel.

Der Tierarzt sagt, Lizard-Kanarien würden nicht alt, weil man sie überzüchtet hat; der Nachbar meint, der Tod könne viele Ursachen haben. Ich glaube jedoch, dass er zu einem großen Teil an Liebeskummer gestorben ist. Man kennt das ja von Schwänen, sie bleiben ein Leben lang zusammen. Wenn meine beiden Kanarien wieder zusammen sind, wünsche ich mir, dass sie beide viel Spaß haben und so ab und zu noch mal an ihr Frauchen denken………

> 30. Juli 2008

Meditieren

Das Meditieren wird in vielen Religionen und Kulturen ausgeübt. Durch Meditation ist es möglich, den Geist zu beruhigen und sich selbst wieder zu sammeln. In östlichen Kulturen gehört Meditation zum alltäglichen Leben einfach dazu. Hier hat das Meditieren in etwa die gleiche Bedeutung wie in der westlichen Kultur das Gebet.

Das Ziel von Meditation ist das Erreichen von Erleuchtung, in alten Traditionen ist das höchst erreichbare Ziel das „Nirwana“, das Erfahren des Göttlichen. In westlichen Ländern wird Meditation eher ohne religiösen Hintergrund gesehen; es wird vielmehr als zusätzliche Hilfe für das Wohlbefinden, zum Entspannen und als ergänzende Therapie eingesetzt. Man kennt das Wort „Meditieren“ auch zur Bezeichnung von Nachdenken über eine bestimmte Sache.

Um meditieren zu können, stehen viele verschiedene Techniken zur Verfügung. Sie können unterschiedlich sein aufgrund der religiösen Abstammung aber sie können sich auch wegen anderer Sichtweise voneinander unterscheiden. Grob gesagt kann man die verschiedenen Meditationstechniken in zwei Gruppen einteilen: in die passive Meditation, die man im Stillen ausübt, und in die aktive Meditation, bei der man sich körperlich anstrengt und sich bewegt oder laut spricht. Diese Einteilung bezieht sich nur auf das äußere Erscheinungsbild.

Wenn wir über Meditieren sprechen, verstehen die meisten darunter lediglich die passive Form, die man also im Stillen ausübt. Buddha wird oftmals im Stillen meditierend abgebildet.

Wenn man regelmäßig meditiert, hat das eine beruhigende Wirkung auf das körperliche und geistige Wohlbefinden. Dies ist sogar messbar, denn der Herzschlag verlangsamt sich, die Atmung wird vertieft und die Muskeln entspannen sich. Amerikanische Studien belegen sogar einen Nutzen bei Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen und bei Drogen- und Tablettensucht.

> 25. Juli 2008

Beautypflege nach dem Mondkalender

Schon in alten Kulturen beachteten Naturvölker die Wandlung des Mondes bei der Herstellung von Kosmetika und Heilmitteln. Obwohl nicht wissenschaftlich bewiesen, so glauben auch heute viele Menschen an die besondere Kraft des Mondes.

Wer seine Schönheitspflege nach dem Mond ausrichten möchte, der sollte zwei wichtige Regeln beachten: Bei zunehmendem Mond bis Vollmond zuführen und bei abnehmendem Mond bis Neumond abführen. Aus diesen einfachen Regeln ergeben sich für die zwei Mondphasen bestimmte Beautybehandlungen, die besonders wirkungsvoll sind.

Nähren, straffen, pflegen
Nimmt der Mond zu, so nimmt der Körper Kosmetikwirkstoffe besser auf als zu anderen Zeiten. Deshalb sind Behandlungen, die den Körper nähren, straffen, aufbauen und kräftigen, besonders effektiv: Ob Wirkstoffmasken, pflegende Aromamassagen, Ölbäder oder Haarpackungen.

An Vollmondtagen verstärkt der Mond alle körperlichen und psychischen Energien – positive und negative. Entspannende Behandlungen wirken zu diesem Zeitpunkt besonders intensiv, die Aufnahmebereitschaft der Haut ist am höchsten. Wer sonst nur wenig Zeit für eine umfangreiche Schönheitspflege hat, der sollte diesen Tag dafür nutzen.

Reinigen, entgiften, entschlacken
Nimmt der Mond wieder ab, so ist dies die beste Zeit, um die Haut zu reinigen und den Körper zu entgiften. Anti-Cellulitebehandlungen mit Bürstenmassagen unterstützen den Körper beim Entschlacken, Brennnesseltee fördert die Entwässerung des Körpers. Sinnvoll ist nun auch eine intensive Hautreinigung mit Peeling.
Alle Behandlungen, die ein wenig schmerzhaft sein könnten, wie zum Beispiel Haarentfernungen, sollten in der Zeit bis Neumond erledigt werden. Verletzungen und Narben heilen zu dieser Zeit schneller. So hinterlassen Aknebehandlungen bei abnehmendem Mond kaum oder keine Narben. Für Manicure oder Nagelmodelagen ist nun ein günstiger Zeitpunkt, da die Nägel langsamer nachwachsen und die Modelage nicht ganz so schnell wieder aufgefüllt werden muss.
Neumond ist ideal für einen Fastentag, Schlacken werden besser ausgeschieden. Eine längere Diät sollte man bereits bei abnehmendem Mond beginnen.

All diese Mondregeln bedeuten aber natürlich nicht, dass man zum Beispiel während eines zunehmenden Mondes die Hautreinigung völlig vernachlässigen soll. Hautreinigung und -pflege ist natürlich an jedem Tag wichtig und sinnvoll. Allerdings kann man die Wirkung bestimmter Behandlungen während der entsprechenden Mondphasen zusätzlich intensivieren.

> 23. Juli 2008

Die niederländische Wahrsagerin Aimée Zwitser

Aimée Zwitser war eine niederländische Wahrsagerin, die ein eigenes Kartendeck entwickelt hat, um in die Zukunft blicken zu können. Das Deck besteht aus 72 Karten, die im Prinzip den Kleinen Lenormand-Karten ähneln. Aimée Zwitser ist im November 1999 verstorben.

Sie war eine der berühmtesten und geschätzten Hellseherinnen der modernen Zeit. Sie war in der Lage, mit ihrer übernatürlichen Begabung in vielen Fernsehsendungen, bei Lesungen und Seminaren ihre Zuhörer zu überzeugen. Politiker und Hollywoodgrößen, aber auch Leute „wie Du und ich“ haben sie vielfach bei Fragen aller Art zur Rate gezogen.

Sie hat ein Buch über ihr eigenes Kartendeck verfasst. In dem Buch erklärt sie ihre übernatürliche Begabung und zeigt auf, wie man mit den Karten in die Zukunft blicken kann. Sie arbeitete über fünfzig Jahre mit ihren Karten und beschreibt in ihrem Buch die vielen Bedeutungen der Karten und die verschiedenen Legemethoden.

Die Karten sind Anfängern auf dem Gebiet des Kartenlegens zu empfehlen, da jede einzelne Karte auf einfache Weise, aber dennoch deutlich erklärt wird. Aimée Zwitser hat ihr Buch zusammen mit ihrem Sohn Roelof verfasst. Sie beschreibt darin die Erfahrungen, die sie im Laufe der Jahrzehnte mit ihrer Legemethode gemacht hat.

Die Karten mit ihren mystischen Abbildungen können dafür sorgen, dass Sie den Weg zu Ihrer eigenen Psyche zurückfinden können. Die Abbildungen auf den Karten sind Symbole, die entstanden sind aus Zeichen, die Aimée Zwitser als achtjähriges Mädchen von einem Guru empfangen hat. Die Kombination dieser Symbole gibt ein Bild, das eine Antwort sein könnte auf eine Frage über eine Situation, ein Problem oder ein Ereignis, das stattgefunden hat oder in der Zukunft noch stattfinden wird.

Die Karten bieten die Möglichkeit zur tieferen Einsicht in die eigene Situation. Jeder Benutzer hat selbstverständlich jedoch die Freiheit, die Bedeutung der Karten nach eigener Erfahrung oder Einsicht anzupassen.

> 17. Juli 2008

Merkwürdigkeiten in der Natur

Seit geraumer Zeit wird berichtet über Stimmbandphänomenen (elektronisches Stimmen Phänomen, auch EVP genannt), wobei Stimmen von ungewisser Herkunft mit Hilfe eines Mikrofones oder eines Radios aufgenommen werden können. „Ungewisse Herkunft“ ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck, denn die Stimmen geben oftmals an, dass sie verstorbenen Leuten gehören, die also im Jenseits sind.

Basierend auf den Erfahrungen von tausenden EVP Untersuchern der vergangenen vierzig Jahren könnte man annehmen, dass es wirklich ein Jenseits gibt. Später hat man herausgefunden dass, wenn man spezielle Techniken benutzt, man nicht nur Stimmen aufnehmen kann, sondern mittels Fernseher oder Videokamera auch Abbildungen aufnehmen kann von merkwürdigen Vorkommnissen in der Natur. Man kann dies sogar mit einem Computer festlegen.

Es kommt vor, dass man bestimmte Abbildungen länger betrachten muss bevor sich einem die Merkwürdigkeiten offenbaren, weil die Aufnahmen unscharf oder verschwommen sind. Vielleicht haben Sie auch schon mal von dem Begriff „spirituelle Fotografie“ gehört. Es ist verwandt an diesem Bereich, wobei hier jedoch eher mit dem Licht in der Kamera die Effekte erzielt werden. Moderne Digitalkameras allerdings, mit ihrer fortgeschrittenen Mikroelektronik, sind empfindlich für Licht- und elektromagnetischer Energie.

Es könnte passieren, dass Sie in der Natur einen schönen Spaziergang machen und dabei herrliche Bilder „schießen“ können. Wenn diese entwickelt sind, können Sie Gesichter oder Figuren sehen die eigentlich nicht da sein sollten. Je mehr Aufnahmen Sie machen und genauer hinsehen, je mehr Sie entdecken werden. Es kann Ihnen vorkommen, als würde die Natur versuchen, mit Ihnen zu kommunizieren.

In vielen anderen Kulturen sind solche Naturereignisse eine anerkannte Tatsache. Begriffe wie Elfen, Gnome usw. sind für diese Menschen normale Umstände. Unsere westliche Kultur hat sich von der Natur jedoch im Laufe der Zivilisierung so weit entfernt, dass diese Ereignisse uns vorkommen wie in einem Märchen. Oftmals werden solche Berichte gar nicht ernst genommen sondern als Unsinn abgetan, weil wir das nicht in unser Weltbild einordnen können. Einen guten Beitrag darüber finden Sie hier.