100 Millionen Dollar Frage
Was macht man mit 100 Millionen Dollar, die man geerbt hat? So eine Summe eröffnet ungeahnt Möglichkeiten, oder? Vom Traumhaus angefangen bis hin zum Traumauto. Die Frage nach der Bezahlbarkeit stellt sich hier schlicht und ergreifend einfach nicht mehr.
Ganz anders reagierte da Ben Goldhirsh. Nach dem Ableben seines Vaters vor drei Jahren, gründete Ben Goldhirsh – mit gerade mal Anfang 20 – eine Zeitschrift und nannte sie GOOD, „ein Magazin für Leute, denen es nicht egal ist“.
???
Ähnlich habe ich reagiert. Darüber hinaus muss ich sagen, dass mir persönlich Dinge, die da momentan über den grossen Teich herüberkommen grundsätzlich skeptisch sind. Peinlicherweise habe ich GOOD zunächst auch falsch interpretiert, und aus GOOD schlicht und ergreifend GOD gemacht. Und sofort war für mich die Verbindung zu einem religiösen Fundamentalismus gemacht. Fazit – mein Englisch muss dringend aufgefrischt werden. :-(
Die Idee hinter GOOD ist eine ganz andere. Ben Goldhirsh möchte mit dieser Zeitschrift wohlhabenden Geschäftsleuten (Web 2.0 lässt grüssen) Möglichkeiten aufzeigen das Potential zu erkennen „gute Taten“ (hört sich altmodisch an – nicht wahr? ) zu vollbringen ohne den schnöden Mammon ausser Acht zu lassen. So versteht Ben Good nicht ausschliesslich als Zeitschrift, sondern gleich als Bewegung.
Beispiel hierfür ist das Abonnieren von GOOD. Kostet natürlich – aber die Einnahmen aus den Abonnements gehen zu 100 % an eine von 12 gemeinnützigen Organisationen. An welche dieser 12 Organisationen das Geld geht, entscheidet der Neukunde.
Die Zeitschrift selbst habe ich leider noch nicht in den Händen halten können. Die Idee finde ich einfach …. beeindruckend.
