3. Teil – Erfahrungsbericht “Autogenes Training”
Entschuldigt liebe Leser das ich meine Erfahrungen aus der Trainingsstunde vom vergangenen Mittwoch heute erst einstelle. War ja eigentlich zu gestern geplant.
Die dritte Doppelstunde war für mich persönlich sehr entspannend. Was auch auffällt, ist, das Disziplin oder Selbtsmutivation sehr wichtig sind. Wir waren in der ersten Stunde 15 Teilnehmer. Mittwoch waren davon noch 9 übrig. Alle anderen hatten wohl nicht den Willen etwas verändern zu wollen durch stetes Training. Wir haben als dritte Formel, die sogenannte “Wärmeformel” gelernt. In dieser Formel geht es um das “Fühlen oder Spüren” von Wärme in bestimmten Körperbereichen. Um alle bisher gelernten Formeln zu trainieren, sollte man auch wenn Möglich die Zeit aufbringen, alle Formeln nacheinander zu trainieren. Das bedeutet letzten Mittwoch folgendes:
Wir fingen an durch bewußtes Atmen und langsames Entspannen uns in die Formeln fallen zu lassen. Als erstes suchten wir den “Ort der Ruhe” aus der ersten Trainingsstunde. Hier verweilten wir gut 3-5 Minuten. Nahtlos daran angeschlossen, sagten wir dann die Formel vor uns her, die uns “angenehme Schwere” im rechten Arm bereiten soll. Auf diese angenehme Schwere konzentrierten wir uns nochmals 3-5 Minuten. Direkt daran angeschlossen, wurden wir durch unsere Kursleiterin angeleitet uns auf die dritte Wärmeformel zu konzentrieren. Hier ging es darum, im ” rechten Arm” eine “Angenehme Wärme” zu spüren. Auch diesen Zustand hielten wir ca. 5 Minuten. Nach dieser Abarbeitung der Entspannungsübungen brauchten wir nochmals 2-3 Minuten um wieder wach und voll aufnahmefähig zu werden.
Wichtig beim Autogenen Training ist, das alle “vorfomulierten Formeln” durch einen persönlich, für seine eigenen Bedürfnisse umgebaut oder umformuliert werden dürfen. Als Beispiel nehme ich mal die Formel ” Rechter Arm, angenehm schwer.” Da ich mit dem Wort “Schwer” eine negative Assoziation verbinde, habe ich diese Formel abgeändert in ” Rechter Arm angenehm leicht” oder “Rechter Arm, angenehm locker”. Wichtig ist, das trotz Umformulierung der Sinn dieser Formel und die damit zusammenhängende Konzentration weiterhin beibehalten werden! Bei den Formeln die sich auf die Schwere oder Wärme beziehen, ist es auch nicht wichtig das Sie genau dort Wärme spüren oder Schwere wo Sie selber durch Formulierung anleiten, sondern wichtigste im autogenen Training ist, das Sie wahrnehmen, was spüren Sie überhaupt und wo. Was tut mir gut und was nicht! Man lernt sich und seine Empfindungen nochmals neu kennen. Ganz wichtig! Können viele Menschen heute nicht mehr so seperat unterscheiden.
Nächsten Mittwoch kommt die nächste AT-Formel hinzu. Ich bin jetzt schon guter Dinge und freue mich wirklich etwas für mich und mein Wohlbefinden lernen und machen zu können. Ich könnte an dieser Stelle jedesmal ins Schwärmen geraten und in den Rat an alle, Probiert es aus!
Bis nächste Woche.

Am 11. November 2006 um 03:58 Uhr
[...] Schön! Jörgs öffentlichen Erfahrungsbericht im Astrologenblog über seinen AT-Kurs haben wir ja schon mehrfach beobachtet (und hier). Jörg ist in der dritten Stunde angekommen und hat die Wärmeübung kennen gelernt. Hier stehen wir also: [...]