Autogenes Training – Jörg´s Erfahrungsbericht
Gestern Abend hatte ich meine erste Doppelstunde “Autogenes Training für Anfänger”. Vorab muß ich sagen, das ich mehr als begeistert war/bin. Jeder der nach Entspannung sucht kann Sie finden wenn er es schafft sich zu konzentrieren oder durch solch einen Kurs lernt sich auf die positiven Dinge seines Lebens zu konzentrieren. Wußtet Ihr, das Autogenes Training eine wissenschatflich anerkannte Form der Entspannungsteraphie ist? Ich nicht wirklich – Bis gestern! In unserer ersten Stunde bekamen wir Grundinformationen dazu was Autogenes Training ist, was es bezwecken soll und wem es helfen kann sowie, wie es angewendet werden soll. Helfen kann es jedem der mit Ängsten, Schlafstörungen, Gesundheitsstörungen (Rücken, Atmung, Bronchen, Kopfschmerz usw.), Beziehungsproblemen oder Jobproblemen zu kämpfen hat. Die Liste der Beispiele könnten wir noch um einiges vieles mehr erweitern.
Autogenes Training nutzt unsere eigenen Fähigkeiten und Ressourcen. Wenn wir unruhig, schlaflos oder unentspannt sind, liegt das daran das Körper & Seele nicht im Einklang sind. Hier ist es wichtig durch Konzentration und verschiedene “AT” Formeln zu lernen, negative Gedanken abzuschalten und sich auf die positiven Gefühle und Gedanken zu fixieren. Was AT Formeln sind lerne ich erst nächste Stunde. :-) Um uns Entspannen zu können, müssen wir lernen uns zu fühlen. Wo bin ich verspannt, warum bin ich verspannt wie entspanne ich? Gestern begannen wir damit den sogenannten “Ort der Ruhe” zu suchen und körperlich wie gedanklich uns auf diesen Punkt zu konzentrieren. Der Ort der Ruhe ist für jeden etwas anderes. Mancher sieht diesen Ort vor seinem inneren Auge an einem einsamen Strand, andere hingegen im Auto oder alleine auf der Couch oder in der Sauna. Der Ort der Ruhe kann aber auch ein Musikstück, ein Duft oder ein Geschmack sein. Er muß nicht zwingend visuell dargestellt werden. Wie gesagt jeder entscheidet alleine was sein “Ort der Ruhe” für Ihn ist und was dieser Ort für einen selbst ausmacht. Wenn Ihr euren Ort der Ruhe gefunden habt, solltet Ihr zur Entspannung in eine Körperhaltung gehen, die für euch entspannend ist, in der kein Muskel benötigt wird. Zudem solltet Ihr zur besseren Konzentration die Augen schließen und euch 5-7 Min. innerlich auf euren Ort der Ruhe und die damit verbunden guten Gefühle einfach bewußt konzentrieren. Nach dieser kurzen Übung ist es wichtig das Ihr die Ruhephase beendet indem Ihr 1 Minute den Kreislauf in Schwung bringt indem Ihr eure Arme bewegt und anspannt oder kurz durch den Raum geht um eine gewisse Körperspannung zu erzeugen. Diese Übungen sollten kontinuierlich zu einer bestimmten Zeit und an einem bestimmten Ort weiter trainiert werden. Daher auch der Ausdruck “Autogenes Training”! Wenn möglich 2-3 mal am Tag.
Alles weitere nach den nächsten Stunden. Ich taste mich da auch langsam heran… Bis dann.

Am 19. Oktober 2006 um 16:22 Uhr
Dass man dank des Autogenen Tranings soviel erreichen kann, war es mir nicht bewusst. Habe was dazu gelernt :-)
Und morgen möchte ich sehen, wie Du im Büro eine Übung machst :-)
Am 19. Oktober 2006 um 16:24 Uhr
Wenn ich damit irgendwann im Dezember durch bin, bringe ich euch allen das auch mal näher… Wer weiß was wir gemeinsam alle daraus ziehen können. :-)