Betrug in der Formel 1
Wenn man der Strafe gegen McLaren Mercedes und der daraus resultierenden Prüfung durch die FIA trauen kann, hat ein Team in der F1 die schlimmste Tat im Sport begangen die man begehen kann. Spionage und daraus resultierende Siege sind nichts wert! Gleiches gilt für gedopte Radfahrer, gedopte Fußballer oder Sabotage in anderen Rennserien. Ist Geld wirklich im Sport das wichtigste?
Natürlich setzt die Formel1 Milliarden Dollar bzw. Euro um. Jedes Team für sich jährlich zwischen 90-400 Millionen. (Toyota soll beispielsweise 400 Millionen ausgeben, Ferrari 200-250 Millionen, gleiches gilt für McLaren usw.) Sportliche Fairness hat anscheinend keinen Platz in dieser Welt!
Punkte aus der Konstrukteursweltmeisterschaft werden jeden Team mit barem Geld bezahlt am Ende des Jahres. Pro Punkt locker 250.000 Euro. Ist ja schön das neben der 100 Mio. Dollar Strafe, McLaren hier nochmals 40-60 Mio. verliert. Aber den beiden McLaren Fahrern die Möglichkeit zu geben, durch Betrug den Fahrertitel der diesjährigen F1-Saison zu ermöglichen ist für mich nicht nachvollziehbar und hat was von Doppelmoral. Klar wäre das mehr als ärgerlich für die Fahrer…aber die einizige Konsequenz wenn die Fia wirklich richtig handeln möchte. Meine persönliche Meinung.
Nichts gegen kleine Betrügereien. Hier mal ein falscher Unterboden wegen der Aerodynamikverbesserung, ein nicht regelkonformer Reifen und und und…alles vorgekommen und alles Kleinigkeiten die Bestraft gehören und immer wieder in der F1 passierten. Aber das jetzt ist die Krönung. Schrecklich! McLaren hat der F1 wahrscheinlich mehr geschadet als irgendein anderes sportliches Missgeschick in dieser Rennserie der letzten 20 Jahre.
ps. Raikkönen und Massa werden durch die FIA Entscheidung indirekt bestraft…

Am 11. Oktober 2007 um 09:18 Uhr
[…] Ich widme mich heute wieder der Formel1. Sonntag den 21.10.07 ist das diesjährige Finale in der Formel 1. Wie ich schon mal mitgeteilt habe, finde ich den Betrug durch die Spionage recht unsportlich. Die […]