Brunnen bohren – Ein Ende in Sicht…

Vergangenen Samstag war ich das dritte mal auf der Baustelle meines Freundes um das Bohrloch für den Trinkwasserbrunnen fertig zu stellen. Was ich nicht wußte, mein Freund hatte wirklich einen Rutengänger bestellt der schauen sollte, wo eine Wasserader hergeht.

Nach ca. 15 Minuten, in denen der Rutengänger den Garten in einem bestimmten Muster abging, war für Ihn selber klar, das die Wasserader ca. 30 cm neben unserem zweiten Bohrloch herführen würde. Ich war sehr skeptisch bei dieser Aussage! Trotz meines Wiederstandes, entschlossen wir uns in demokratischer Abstimmung dazu ein drittes Bohrloch zu öffnen. Ja wirklich! Auf den ersten 70 cm hatten wir schwer zu arbeiten, da hier die Muttererde mit verschiedenen Backsteinsplittern versehen war. Ab diesem Moment ging es “Schlag auf Schlag” Wir schafften in ca. 4 Std. eine Tiefe von 6 m. Momentan steht der Bohrer ca. 2 m im Wasser, sodas wir guter Dinge sind, den Brunnen im vierten Anlauf nächste Woche endlich fertig stellen zu können. Tiefe wird dann wahrscheinlich ca. 10 m betragen. Hiervon wird die Wasserpumpe gut 3,5 m im Tiefenwasser stehen wenn wir Glück haben. Somit steht der Nutzung dieses Wassers in den nächsten Jahrzenten nichts mehr im Wege. :-) Hoffe ich.

Was mich aber wirklich zum Nachdenken bringt! Ist ein Rutengänger im Bereich der Esoterik anzusiedeln? Er selber erklärte uns, das es nur um Energieströme und Magnetfelder ginge die er fühlen könnte wenn er sich auf die Suche nach Wasseradern macht. Er bezog die Wasseradern auch direkt ins Gespräch mit ein, bei der Thematik “Feng Shui” und Ausrichtung der Möbel im Hause. Gehören diese Dinge so eng zusammen? Ich weiß es nicht genau. Ich finde aber interessant das wir an der Stelle, die er uns vorgeschlagen hat, besser den je vorwärts kamen….

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