Brunnen bohren - Verzweiflung leicht gemacht !

Ich sage euch, ich bin geschafft. Samstag waren wir erneut auf der Baustelle meines Freundes. Wir wollten den Trinkwasserbrunnen an diesem Tag endlich fertig stellen. Hier war der Wunsch im wahrsten Sinne des Wortes nur ein Gedanke! Wir haben probiert bei ca. 4,50 m den dicken Stein der uns aufhielt zu zerschmettern. Dieses geschah auch teilweise. Nachdem der Hausherr mit eigener Manneskraft ca. 20 Min. weitergebohrt hatte, fiel uns auf das er nicht mehr gerade hinunter ging. Somit wußten wir, das momentan das Rohr das wir in das Bohrloch einlassen wollten, nicht ohne weiteres passen würde. Mit dieser Erkenntnis und ca. 3,5 Std. arbeit gingen wir in die Mittagspause.

Während dem Mittagessen, entschieden wir uns dafür ein zweites Loch zu bohren, um zu schauen, ob die Schuttablagerungen oder Keramikbruchstücke an einer völlig anderen Stelle auch auftauchen würden. Wir waren nach den ersten 30 Minuten guter Dinge, da wir bei dem zweiten Bohrloch nach knapp 30 Minuten eine Tiefe von ca. 2,80 m erreicht hatten. Wir merkten auch, das dass sogenannte “Oberflächenwasser” in unser Bohrloch schoß. Tja, ab diesem Moment verging uns dann der Spaß. Wir stießen wieder auf einen großen Stein. An dieser stelle haben wir mit ca. 8 Leuten ein Brainstorming vorgenommen. Wir werden jetzt ausschau nach einem “Motor betriebenen Bohrer halten” den man sich für kleines Geld ausleihen kann. Wir wollen damit auch nicht komplett bis zum Ziel bohren, sondern nur die Schuttschicht durchstoßen. Mal sehen ob wir fünidg werden. 

Nächste Woche geht es in die dritte Woche und den dritten Versuch. Ich hoffe wirklich das alle guten Dinge “drei” sind. Bis dann.  

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