Das Leben der Anderen
Mal wieder möchte ich (wie erst vor einigen Wochen) einen Spielfilm kommentieren, dieses Mal einen deutschen, der damals in der DDR gespielt hat (ähnlich wie bei der Dokumentation, von der ich in der letzten Woche erzählt habe): „Das Leben der Anderen“, ein deutscher Kinofilm, der sogar den Oscar in der Kategorie „Bester Fremdsprachiger Film“ gewonnen hat. Das Regiedebüt von Florian Henckel von Donnersmarck spielt in Ostberlin Mitte der 80er Jahre, also kurz vor Ende der DDR, als die Stasi viele Haushalte überwachte und abhörte. Georg Dreymann, ein Theaterschriftsteller und –regisseur, der eigentlich immer regimetreu war, wird plötzlich überwacht. Der Kulturminister hatte es dabei besonders auf Dreymanns Lebensgefährtin abgesehen. Der Stasi Hauptmann, der mit dem Fall beauftragt wird, erfährt im Laufes des Films eine Wandlung, gibt die Informationen falsch oder gar nicht weiter und beschützt am Ende den Schriftsteller. Der Spielfilm nimmt eine dramatische Wendung, als Dreymann sich entschließt, heimlich einen Artikel über die hohe Selbstmordrate in der DDR zu schreiben. Als dieser im westdeutschen „Spiegel“ veröffentlich wird, beginnt eine Hetzjagd auf die Identität des Autoren. Dreymanns Frau wird bei der Stasi vorgeladen…
Der Kinofilm wurde fast ausschließlich in Berlin gedreht, ist neben dem Oscar mit zahlreichen Filmpreisen ausgezeichnet worden, und hat zwar nur 1,8 Mill. Euro gekostet, bisher aber über 70 Mill. US Dollar eingespielt. Das hat sich gelohnt …!

Am 5. November 2007 um 10:52 Uhr
[…] Kennt ihr schon den Film „Sideway“( 2004)? Ich habe den Kinofilm jetzt erst gesehen und muss sagen, dass er mir sehr gut […]