Archiv für Mai 2007

Der Eurovision Song Contest = Der größte Witz aller Zeiten

Dienstag, 15. Mai 2007

Am letzten Samstag war es mal wieder so weit für der Eurovision Song Contest, der einmal im Jahr statt findet.
Zum 44. mal ist Deutschland bei dem Song Contest angetreten! Diese Jahr vertritt der sympathische, lässige Swing-Sänger „Roger Cicero“ mit seinem Song „Frauen regier’ n die Welt“ Deutschland. In Deutschland und auch in den angrenzenden Nachbarländern kam sein Auftritt und sein Song sehr gut an.
Doch bei der Verteilung der Punkt kristallisierte sich heraus, dass die osteuropäischen Länder sich die hohe Punkteanzahl untereinander gaben. Dadurch erreichte Deutschland nur Platz 19! Spanien, Frankreich und England schnitten noch schlechter ab. Der Sieger war von 52 Ländern Serbien.
Nach der Bekanntgabe der Punkte war Roger Cicero sehr enttäuscht, da es nichts mehr mit Musik zu tun hat. Auch viele Sänger, die in den letzten Jahren am Song Contest teilgenommen haben, sind sehr enttäuscht über den Ausgang, da sich die osteuropäischen Länder gegenseitig die Stimmen schieben, egal wie das Lied oder der Auftritt war.
Die Sängerin Nicole, die im Jahre 1982 die Eurovision Song Contest gewann, fordert das Deutschland nicht mehr an dem Wettbewerb teilnimmt. Man sollte sich auch mal überlegen, dass Deutschland, Spanien, England, Frankreich mit TV-Gebühren den Song-Contest finanzieren.

Ich finde, es ist egal, mit welchem Lied und Interpreten man antritt, man bekommt sowieso keine hohe Punktzahl von den Osteuropäern, vielleicht sollte man den Song-Contest in Westeuropa und Osteuropa teilen. Dies bestätigte auch das Halbfinale vom letzten Donnerstag, in dem 9 westeuropäische Länder angetreten und alle raus geflogen sind! Für mich steht auf jeden Fall eins fest, das werde ich mir nächstes Jahr nicht mehr anschauen, denn es ist der größte Witz aller Zeiten.

In Spanien ist was los!

Montag, 14. Mai 2007

Wie auch in der deutschen Fußballbundesliga, hat auch in der spanischen Liga derjenige den ersten Platz verloren, der dort schon seit langer Zeit thronte. Gestern hat der FC Barcelona keine Lehre aus der Niederlage gegen Getafe bei der „Copa del Rey“ gezogen (das übrigens ein Fuballclub eines madrilenischen Vororts ist, den der deutsche Bernd Schuster trainiert), sondern hat zugelassen, dass Betis Sevilla noch in der letzten Minute ein Gegentor schießt, damit ging das Spiel unentschieden aus. Real Madrid führt nun die spanische Liga an…
Man hat es kommen sehen – Johann Cruyff hat es zu Beginn der Saison schon gesagt: die Jungs haben keine Motivation, klar, sie haben alles gewonnen, den Ruf, die Riesenverträge, Werbung, sie müssen um nichts mehr kämpfen. Und das ist sicherlich auch der Unterschied zwischen einem Spieler heute und vor zehn Jahren. Geld, Firmen, Werbung, Multimillionäre kaufen die Clubs auf, machen mit den besten Spielern Millionenverträge, und haben damit die Philosophie des Fußballs verändert. Und wenn Barça nicht so wie andere den Fehler begehen möchte, dass ihre große Namen statt gute Spiele zu leisten nur dafür da sind in der ganzen Welt Fußballhemden zu verkaufen, dann sollte man diese großen Stars lieber verkaufen und neuen jungen Talenten eine Chance geben.
Auf jeden Fall ist die spanische Liga (wie die deutsche) noch super spannend!!! Viel Spaß !!!

Germany´s next Topmodel Teil 11

Freitag, 11. Mai 2007

Nur noch einmal! Dann wissen wir, wer das nächste Germany´s next Topmodel wird. Gestern flog Mandy aus Luxemburg raus. Wer das gestern gesehen hat, wird sich genauso wie ich wohl geärgert haben, das am Ende noch nicht feststand wer gestern als Zweite rausfliegt. Zwischen Anni (einer meiner Favoritinnen und dieser Zicke Fiona) wird sich das entscheiden.

Worüber ich mehr als glücklich bin, Hanna ist weiter! Selten eine sinnlichere Frau gesehen. Wenn ich mich festlegen müsste, würde ich Hanna zum Topmodel machen.

Über Bruce Darnell könnte ich mich auch stundenlang Auslassen. Ich finde dieser Typ hat was! Irgendwie strahl der wirklich Kraft und Anziehung aus. Der ist sich seiner Außenwirkung und seiner Bewegung vollkommen bewusst. Solch eine Körperbeherrschung ist einfach nur faszinierend. Ich kann es kaum erwarten mir nächste Woche das Finale anzuschauen.

Chanson

Donnerstag, 10. Mai 2007

In den letzten Wochen haben meine Kollegen in diesem Blog über verschiedene Casting Shows berichtet. Wie ich es schon mal erwähnt habe, ist es nicht mein Ding - vor allem die Musikrichtung läßt mich absolut kalt. Ich bin musikalisch gesehen eher in der Kategorie Reggae, Ska, good old rock & punk aber auch französische Chansons zu Hause :-)

Heute möchte ich hier kurz erklären, was man unter französisches Chanson versteht. Dass Frankreich (wie zum Beispiel Italien auch) musikalisch auch seine Eigenart hat, ist bekannt, aber viele deutschen Bundesbürger denken, Chansons sind nur mannifaltige Variationen auf ein einziges Thema: L’amour. Das stimmt aber nicht ganz, auch wenn dieses Thema viel besungen wird.

Das Wort “chanson” kommt vom Verb “chanter” (dt. singen) und somit ist das Hauptmerkmal eines Chansons schon gegeben. In einem Chanson spielt die Stimme des Sängers (und der Text) die Hauptrolle. Nebensache ist die musikalische Begleitung, die von einem einzigen Instrument (Klavier, Gitarre, Ziehharmonika, etc.) bis zu einem ganzen Orchester reichen kann. Sie bleibt aber Nebensache! Wenn es keine musikalische Begleitung gibt, spricht man von “a capella”.

Der Ursprung des Chansons liegt im Mittelalter, als Sänger durchs Land zogen, um Nachrichten von Dorf zu Dorf singend zu vermitteln. Im späten Mittelalter kam es immer mehr zu Chansons mit Unterhaltungscharakter, die im Gegensatz zu den religiösen Chansons rhythmisch lebendig und schnell waren. Grund dafür ist, dass die Zuhörer dazu animiert werden sollten zu tanzen.
Bis Mitte des 19. Jahrhunderts hat das Chanson in Frankreich die Funktion des Nachrichten-Vermittlers innegehabt. So entstanden viele politischen Chansons, darunter 1792 ein sehr berühmtes: Die Marseillaise (heute die Nationalhymne Frankreichs).
Im 20. Jahrhundert hat sich das Chanson in zwei Kategorien unterteilt. Die eine ist eine unbekümmerte Unterhaltung, die andere ist das sog. “chanson à texte”, bei dem der Inhalt des Textes sehr wichtig ist - die behandelten Themen sind vor allem politisch und sozialkritisch.

Heute spielt das Chanson eine sehr bedeutsame Rolle in Frankreich, indem dieses Genre sich in den letzten Jahren noch weiterentwickelt hat und verschiedene Musikrichtungen gerne vermischt - vom Rock zur Rai - oder alte, manchmal fast vergessene Genres wieder belebt und an der Geist der Zeit anpaßt.

Im Jahr 2007 lebt das Chanson weiterhin durch viele TV-Sendungen (”taratata”) oder Festivals “Francofolies de la Rochelle”, “Printemps de Bourges”). Nicht zu vergessen ist dabei auch die französische Casting Show “La Star Académie” (das frz. Pendant zu “DSDS” oder “Popstar”), wo die Kandidaten eher französisch als Englisch singen. Frankreich halt…

Für diejenigen, die der französischen Sprache nicht mächtig sind, bleibt leider das Genre des Chansons verschlossen, denn wie anfangs gesagt, kann man sich auf die musikalische Begleitung nicht unbedingt sehr freuen! Eine kleine Bemerkung von mir: das kann man auch oft bei englischsprachigen Songs auch nicht :-)
Die meistens Chansonniers gehen natürlich auf “Tournée” und auch weltweit… in französischsprachigen Ländern bien sûr! :-)
So war ich absolut nicht überrascht, z.B. in westafrikanischen Hauptstädten Plakate eines Chansonniers zu sehen, der bald dort auftreten wollte - nur das afrikanische Publikum tickt anders… aber das könnte das Thema eines künftigen Beitrags werden!

Love me like there’s no tomorrow

Mittwoch, 09. Mai 2007

Als eine Frau, die geboren ist im Sternkreiszeichen des Schützen, wird mir eine heitere Veranlagung unterstellt. Einem Flirt bin ich in der Tat nicht abgeneigt und dass ich allen schönen Dingen des Lebens zugetan bin, kann man an meiner Figur gut erkennen (der Maler Rubens lässt grüßen).

Ich bin ein großer Fan des legendären Queen-Frontmannes Freddie Mercury, der im Alter von 45 Jahren 1991 leider gestorben ist an den Folgen einer Lungenentzündung, die durch seine HIV-Erkrankung entstanden ist. Nach seinem Tod habe ich seine beiden Solo-LPs gekauft, „Mr. Bad Guy“ heißt das erste Album, „Barcelona“ sein zweites. Man könnte den Titel „Mr. Bad Guy“ mit „Herr Bösewicht“ übersetzen. Die Songtexte zu allen Liedern auf der LP sind von Freddie Mercury selber geschrieben worden.

Eins der Lieder hat einen ganz traurigen Text, das Lied „Love me like there is no tomorrow“. Als Schütze interessiert mich sehr, wie so ein Text zustande kommt. Es ist der Schauspielerin Barbara Valentin gewidmet. Ich war damals mit ihr befreundet, so dass ich sie bei einem Besuch in München fragen konnte, ob sie dabei war, als der Song geschrieben wurde. „Oh ja, ich war da. Freddie fand den Titel eines meiner Spielfilme so schön, wir haben ein bisschen getrunken und dann hat er angefangen zu schreiben. Ich habe ihm dabei ein bisschen geholfen.“ Urheberrechtlich ist das Lied aber eingetragen auf Freddie Mercury, so dass sie als „Entlohnung“ von ihm einen Pelzmantel geschenkt bekam.

Auch Barbara Valentin war Schütze. Sie nahm den Mantel nur widerwillig an, denn sie war eine große Tierschützerin und hat daher Pelz gehasst. Da fand sie es schon besser, dass auf der LP eine Widmung für sie stand „for big tits and misconduct“.

Der deutsche Film „Liebe mich als gäbe es keinen Morgen“ handelt sich übrigens nicht im geringsten um eine verloren gegangene Liebe………

Der neue Superstar: Mark Medlock

Dienstag, 08. Mai 2007

In der RTL Show „Deutschland sucht den Superstar“ hat der 28 Jährige Mark Medlock am letzten Samstag gewonnen. Er ist der Sieger von 30.000 Kandidaten, die bei dem Casting mitgemacht haben. In den letzten 10 Motto Shows wurde Jurymitglied Dieter Bohlen, Marks größter Fan. Für Mark Medlock ging es in der Show um alles oder nichts. Er war nämlich arbeitsloser Altenpflegen und hatte eine Menge Schulden.
In der Final-Show mussten die beiden Finalisten, Mark Medlock und Martin Stosch, drei Songs singen. Der erste Song ist ihr Lieblingslied, der zweite war ein Lied von einem ihrer stärksten Auftritte der letzen Shows und als letztes wurde ihr persönlicher Siegersong gesungen. Dieter Bohlen komponierte natürlich für seinen Liebling Mark Medlock den Song. Der neue Superstar Mark Medlock hat mit 78% der Anrufer Stimmen gewonnen. Heute munkelt man, dass Dieter Bohlen mit Mark Medlock das bekannte Duo aus den 80er Jahren „Modern Talking“ wieder aufleben lässt.
Auch mein persönlicher Favorit war Mark Madlock, er hat eine super gefühlvolle Stimme und singt um wesentlich besser als Martin Stosch.

Männer schlafen am liebsten rechts?

Montag, 07. Mai 2007

Vor kurzem habe ich einen interessanten Artikel in einer Zeitschrift gelesen. Dort heißt es, dass Männer immer – vom Kopfende gesehen - eher auf der rechten Seite des Bettes schlafen. Und der Grund ist wohl der, dass Frauen das Zubettgehen als Teil der Beziehung sehen, Männer aber nur einschlafen wollen. Und der Mensch schläft gerne auf der rechten Seite (auf der linken Seite spürt man den Herzschlag stärker, und das kann beim Einschlafen stören). Und der Mann muss so beim Einschlafen nicht seine Partnerin angucken, Frau kuschelt sich dagegen wohl ganz gerne an den Partner… Auch heißt es, dass Männer eher in der Nähe zur Tür schlafen. Das soll noch aus dem Höhlenzeitalter stammen, als der Mann auch im Schaf über seine Familie wachte. Bei uns kommt alles hin;). Ich schlafe rechts, und näher an der Tür. Die Tür ist zwar am Bettende, aber immerhin bin ich ein paar Zentimeter länger als meine Freundin;) …

Germany´s next Topmodel Teil 10

Freitag, 04. Mai 2007

Gestern habe ich mal wieder Germany´s next Topmodel geschaut. Gestern gab es ein Bodypainting-Shooting. Alle Mädels wurden angemalt und mussten dann in Malibu am Strand posieren. Mega schöne Bilder sind in jedem Fall entstanden. Einfach schön anzuschauen. Von Barabra gab es gestern auch schon ein wunderschönes Bild. Dieses habe ich leider noch nicht im Netz gefunden.

Trotz allem würde ich mich freuen wenn einer dieser beiden Damen diese Show gewinnt. Anni oder Hanna. Fiona hat sich mal wieder von ihrer besten Seite gezeigt und einfach nur schlechte Stimmung verbreitet. War irgendwie nicht anders zu erwarten. Ich kann nur beten, das die Jury endlich erkennt das Fiona nicht in diese Show gehört.

J - 4

Donnerstag, 03. Mai 2007

Gestern, d.h. vier Tage vor der Stichwahl zur Präsidentenwahl, fand im französischen TV eine Debatte mit beiden Kandidaten statt. Einerseits der konservative Nicolas Sarkozy, andererseits die Sozialistin Ségolène Royal.
Diese Debatten finden immer vor einer Präsidentenwahl statt und haben mittlerweile Kultstatus. Seit der Debatte 1981 zwischen Mitterrand und Giscard d’Estaing schaue ich mir diese Debatten an, denn das ist eine Anthologie der französischen Politik! Nicht nur die Ideen und die Vorstellung der jeweiligen Kandidaten sind wichtig, sondern auch - und vor allem - wie jeder Kandidat sich präsentiert, sich durchsetzt und insbesondere wie rhetorisch fein er den Gegner nieder macht. Ein Meister in dieser Kunst war sicherlich Mitterrand - ob 1981 gegen Giscard d’Estaing oder 1988 gegen Chirac. Zur Zeit wird in Paris ein Theaterstück aufgeführt, dass nur aus diesen Debatten besteht - köstlich!

Klar ist bisher gewesen, dass der Kandidat, der als Gewinner aus der TV-Debatte rauskam, auch am darauffolgenden Sonntag die Wahl gewann und kurz darauf ins Elysée-Palast einzog.

Gestern, kurz vor 21h, schaltete ich voller Erwartungen auf einen spannenden Abend mein Radio an. Vor allem, weil zum ersten Mal eine Frau in der Geschichte der frz. Republik als Kandidatin in die Arena ging. Endlich eine Frau, meine ich!

Als nach 2 Stunden auf einmal der Ton zwischen Sarko und Ségo schärfer wurde, dachte ich mir “Na, endlich kommt der Kopfstoß à la Zidane!” Aber wer wird ihn verpassen? Es ging um das Thema der Einschulung von behinderten Kindern. Ségo wurde lauter, Sarko versuchte aus dieser Geschichte rauszukommen, die er ein paar Minuten früher angezettelt hatte… und das war’s. Themawechsel: Europa… und es ging dann langweilig weiter zu.

Für mich war diese 2h39-lange Debatte uninteressant. Keiner der Kandidaten ist als Gewinner rausgekommen - viele Themen wurden zwar angesprochen, aber nur oberflächlich. Ich kann die heutige Presse nicht verstehen, die diese Debatte als gelungen ansieht.

Was ist in dieser Kampagne als gelungen finde, ist das Lied eines Sängers aus dem Burkina Faso, der sich direkt an Sarko wendet - einfach klasse (leider nur auf Französisch).
Der Song, der “Un Hongrois chez les Gaulois” (Ein Ungar bei den Galliern) heißt, ist die Nr. 1 in allen frz.-sprechenden Afrika-Ländern! Medium:
So macht Politik Spaß :-)

Und am Sonntag werde ich nicht für sondern gegen einen Kandidaten wählen. Schließlich ist Frankreich weiblich… La France / La Grande Nation…

Der spannende Ausgang der niederländischen Fussball-Liga

Mittwoch, 02. Mai 2007

Am letzten April-Wochenende war die letzte Spielrunde in der niederländischen Fussball- Bundesliga. Der Herbstmeister, der PSV Eindhoven, hatte einen Vorsprung von 11 Punkten in der Rückrunde verloren. Jeder war fest davon überzeugt, dass AZ Alkmaar nach 26 Jahren wieder den Titel holen würde, auch weil die Mannschaft ein viel besseres Torverhältnis hatte und genau so viele Punkte wie der Tabellenzweite, AFC Ajax Amsterdam. Es waren schon Feierlichkeiten aller Art vorbereitet in sowohl Amsterdam als in Alkmaar, in Eindhoven hatte man kurzerhand alle Feste abgesagt „wir werden es ja doch nicht packen“. Zur letzten Spielrunde hatte PSV ein Heimspiel gegen Vitesse Arnheim, Ajax musste in Tilburg antreten bei Willem II und AZ stand eine Reise nach Rotterdam bevor zum fast schon abgestiegenen Excelsior. Das würde für AZ bestimmt einfach sein da zu gewinnen, möglichst mit einem hohen Sieg.

Es zeigte sich mal wieder Wahrheit in dem Spruch „Man sollte das Fell nicht verkaufen, bevor man den Bären erlegt hat“: Zur Halbzeit stand es in Rotterdam überraschenderweise 2-2, in Tilburg gab es keine Überraschung weil Ajax mit zwei Toren Differenz führte und auch PSV führte, 3-1.

In der letzen Viertelstunde kam es dann, wie es kommen musste: Excelsior schoß das 3-2 gegen AZ und auch PSV machte noch zwei Tore, so dass PSV Eindhoven punktegleich mit Ajax und AZ in die Zielgerade ankam. Die Tordifferenz zwischen der Nummer 1 und 2 betrug lediglich ein einziges Tor! Der Coach von Ajax, Henk ten Cate (jahrelang Assistent von Frank Rijkaard beim FC Barcelona) war sportlich genug, seinem Kollegen Ronald Koeman von PSV Eindhoven zum Titelgewinn zu gratulieren. Als großer Verlierer des Tages muss jedoch der Trainer von AZ Alkmaar Louis van Gaal erwähnt werden: vor laufender Kamera brachte er es nicht fertig, seine Niederlage einzugestehen und Ronald Koeman zu gratulieren. Dieses unsportliche Verhalten sollte sich nun wirklich keiner zum Vorbild nehmen!!