Der Eurovision Song Contest = Der größte Witz aller Zeiten
Am letzten Samstag war es mal wieder so weit für der Eurovision Song Contest, der einmal im Jahr statt findet.
Zum 44. mal ist Deutschland bei dem Song Contest angetreten! Diese Jahr vertritt der sympathische, lässige Swing-Sänger „Roger Cicero“ mit seinem Song „Frauen regier’ n die Welt“ Deutschland. In Deutschland und auch in den angrenzenden Nachbarländern kam sein Auftritt und sein Song sehr gut an.
Doch bei der Verteilung der Punkt kristallisierte sich heraus, dass die osteuropäischen Länder sich die hohe Punkteanzahl untereinander gaben. Dadurch erreichte Deutschland nur Platz 19! Spanien, Frankreich und England schnitten noch schlechter ab. Der Sieger war von 52 Ländern Serbien.
Nach der Bekanntgabe der Punkte war Roger Cicero sehr enttäuscht, da es nichts mehr mit Musik zu tun hat. Auch viele Sänger, die in den letzten Jahren am Song Contest teilgenommen haben, sind sehr enttäuscht über den Ausgang, da sich die osteuropäischen Länder gegenseitig die Stimmen schieben, egal wie das Lied oder der Auftritt war.
Die Sängerin Nicole, die im Jahre 1982 die Eurovision Song Contest gewann, fordert das Deutschland nicht mehr an dem Wettbewerb teilnimmt. Man sollte sich auch mal überlegen, dass Deutschland, Spanien, England, Frankreich mit TV-Gebühren den Song-Contest finanzieren.
Ich finde, es ist egal, mit welchem Lied und Interpreten man antritt, man bekommt sowieso keine hohe Punktzahl von den Osteuropäern, vielleicht sollte man den Song-Contest in Westeuropa und Osteuropa teilen. Dies bestätigte auch das Halbfinale vom letzten Donnerstag, in dem 9 westeuropäische Länder angetreten und alle raus geflogen sind! Für mich steht auf jeden Fall eins fest, das werde ich mir nächstes Jahr nicht mehr anschauen, denn es ist der größte Witz aller Zeiten.

Am 15. Mai 2007 um 11:48 Uhr
Na ja. Sowas nennt man Demokratie – oder? :-) Geschmäcker sind halt unterschiedlich – Europa hat viele Facetten – und der Musikgeschmack zwischen Italien im Süden, Schweden im Norden, Frankreich im Westen und Russland im Osten ist halt komplett anders. Ich kann dem französischen Chanson bis heute nichts abgewinnen – ausser den Liedern von Edith Piaf – und komme aus dem unmittelbaren Nachbarland. Gewonnen hat einfach der Song mit den meisten Stimmen, und eine Stimme aus Armenien zählt halt mal nun genauso wie eine aus unseren Breitengraden.
Am 15. Mai 2007 um 16:54 Uhr
Jetzt lass doch der kleinen serbischen Lesbe die Freude. Roger war doch wirklich etwas blässlich.
Am 16. Mai 2007 um 14:11 Uhr
Wir sollten dann Singers mit ostenen Nachnamens dahin zuschicken, wie zum Beispiel:
statt Roger Cicero – Rogeris Ciceroskov ;)
Am 16. Mai 2007 um 14:21 Uhr
Jordi, das ist eine super Idee!!! :-)
Am 16. Mai 2007 um 16:42 Uhr
@Jordi
Finde ich klasse den Vorschlag
@Christian
Demokratie kann in diesem Bereich leider Schaden wenn man bedenkt wie die Punktverteilung der Ostländer waren. Aber im Grunde gebe ich dir Recht.
Am 6. November 2007 um 15:07 Uhr
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