Die Tarot-Karte „Der Turm“

Die Tarot-Karte der Großen Arkana „Der Turm“ erscheint, wenn eine Krise unmittelbar bevorsteht. Wenn diese Tarot-Karte gezogen wird, sollte man sich auf eine Krise und eine anschließende Veränderung vorbereiten. Eine schwierige Situation wird gerade durchleben, entweder im Job, in der Liebe oder im Kreise der Familie.
Sie steht für gewaltige, plötzliche Veränderungen, die drastische, unerwünschte Folgen mit sich ziehen und auch eine Verschlechterung im Umfeld des Fragenden. Nur in Zeiten von schwierigen Krisen bündelt der Mensch seine Kreativität zusammen.
Diese Krisen reißen uns aus unserer Lethargie. Nur in der Art, wie man auf eine solche Krise reagiert, zeigt unsere Persönlichkeit. Wenn man akzeptiert, dass dieser Bruch notwendig war, dann sollte man diese Veränderung auch einen positiven Aspekt geben, damit die Krise nicht so dramatisch wirkt. Denn ein Kurswechsel kann auch zu einer Befreiung führen. Es hängt an dem Menschen, wie er die Wahrheit erfährt, seine Erfahrungen macht und vor allem nicht mehr dieselben Wege schreitet. Jede Veränderung bringt eine Krise, Angst und Unsicherheit und sogar Entsetzen mit sich. Aber in jeder Krise steckt eine Ausgangsmöglichkeit und Opportunität.
Das nächste Mal berichte ich über die Tarot-Karte der Großen Arkana „Der Stern“.

Eine Reaktion zu “Die Tarot-Karte „Der Turm“”

  1. Gerhard Miller

    Über den TURM lese ich immer wieder gerne. Die Frage ist für mich: Wie kommt es dazu, dass sich eine schwere Krise überhaupt entwickeln konnte? Sie, liebe Autoren, sprechen von “Lethargie”. Ich stimme Ihnen gerne zu. Wer zuviel anstehen lässt (vielleicht weil Neptun im Horoskop betont ist), erhöht den Schicksalsdruck und gerät immer mehr in die Klemme. Aber auch die saturnische Variante ist möglich (Saturn reich aspektiert), wenn sich jemand zu sehr eingemauert hat. Dann schlägt der Blitz ein und sprengt die (inneren) Mauern. Zuletzt möchte ich auch gern noch den Quinkunx (Winkel von 150°) erwähnen, der für Entscheidungsschwäche steht.

    Herzlicher Gruss
    Gerhard Miller

Einen Kommentar schreiben