Die Wurzeln des Osterfests

Heute ist Karfreitag und damit steht Ostern vor der Tür! Die christlichen Wurzeln dieses Festes sind den meisten von uns bekannt. Nach christlicher Lehre wurde Jesus am Karfreitag gekreuzigt, um am Ostersonntag von den Toten aufzuerstehen und in den Himmel aufzufahren.

Was aber viele Menschen nicht wissen, ist die Tatsache, dass Ostern auch viel ältere Ursprünge hat, die einerseits auf das jüdische Passahfest und andererseits auf heidnische Festlichkeiten zurückgehen. Der Name Ostern leitet sich – wie auch die englische Bezeichnung Easter – laut Duden vom altgermanischen Wort „austro“ ab, was so viel wie „Morgenröte“ bedeutet und auf ein uraltes germanisches Frühlingsfest hindeutet. Das Christentum übernahm die Morgenröte als Symbol der Auferstehung Christi.

Die heidnischen Wurzeln dieses Festes sind auch in zahlreichen Osterbräuchen zu erkennen, die sich in verschiedenen Ländern zwar unterscheiden, aber in vielen Fällen bis heute erhalten haben. Im deutschsprachigen Raum werden bunt bemalte Ostereier verschenkt, da das Ei seit jeher ein Symbol für die Fruchtbarkeit und damit auch für das Erwachen der Natur im Frühling ist. Versteckt werden die Eier vom Osterhasen, dessen Ursprung allerdings schwerer nachvollziehbar ist. In diesem Sinne: frohe Ostern!

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