Dürfen sich Christen für Astrologie interessieren?
Das Verhältnis zwischen den christlichen Kirchen und der Astrologie war nie besonders harmonisch. Warum die Kirchen diese Lehre immer mit derart großem Argwohn betrachteten, liegt wohl daran, dass man nach christlicher Lehre auf Gott vertrauen soll und nicht auf astrologische Berechnungen, da dies Aberglaube und damit eine Sünde wäre.
Dennoch hat es im Laufe der Geschichte immer wieder Menschen gegeben, die sich selbst durchaus als Christen definierten, gleichzeitig aber auch Horoskopen Glauben schenkten und auf ihre Aussagekraft vertrauten. Müssen sich diese Menschen als Sünder fühlen und zur Beichte gehen? Wie sollen sie mit diesem Gewissenskonflikt umgehen? Keine Angst: Die Sache ist weit weniger schlimm, als viele annehmen würden!
Es gibt nicht wenige Theologen, die Religion und Astrologie durchaus für vereinbar halten. Ein prominentes Beispiel ist der deutsche Theologe und Benediktinermönch Dr. Gerhard Voss, dessen Buch mit dem Titel „Astrologie christlich“ eine grundsätzliche Vereinbarkeit zwischen Astrologie und Christentum propagiert – und den Aussagen des Werkes, das im Januar 2010 im Verlag Topos Plus als Neuauflage erscheint, widerspricht auch die Amtskirche nicht!
