Eine gute Adresse für die NRW-Radfahrer
Wie Ihr sicherlich beim Bloglesen gemerkt habt, bin ich ein leidenschaftlicher Radfahrer. Sobald ich Zeit habe (und dafür nehme ich mir einfach die Zeit, egal was um mich herum passiert!), bin ich mit meinem Rad unterwegs. Das tut der Gesundheit zuerst mal gut, andererseits ist es eine gute, umweltfreundliche Methode, seine Region zu entdecken und sie besser kennenzulernen.
Denn abseits von den unzähligen Autobahnen, die sich hier in NRW alle “Autoreifenbreite lang” erstrecken, gibt es vieles zu entdecken, und zwar direkt vor der eigenen Tür: Wunderschöne Naturecken (auch im Ruhrgebiet!), idyllische Dörfer, Sehenswürdigkeiten aller Art wie Kirchen, Schlösser, Altstädte mit Fachwerkhäusern, und und und. Kein Wunder also, dass ich (fast) immer meine Fotoausrüstung im meinem Fahrradrucksack mit dabei habe!
Radfahren hat für die Gesundheit folgende Vorteile (um nur einige zu nennen). Das ist eine Ausdauersportart, die schonend Herz und Kreislauf in Schwung bringt. Die Lungenfunktion wird gestärkt und das vegetative Nervensystem wird positiv beeinflusst. Und Radfahren stärkt das Immunsystem gegen Infektions- oder Gefäßkrankheiten. Radfahren stärkt natürlich die Beinmuskulatur (ist selbstverständlich) aber es ist auch sehr gut für die Nacken-, Schulter-, Rumpf- und Armmuskel. Denn diese leisten eine gewaltige Haltearbeit, die den Rücken und der Wirbelsäule entlasten und der Rückgrad wird gefestigt. Vorausgesetzt die Sattelhöhe ist richtig eingestellt (wenn Ihr nicht genau wißt, wie hoch Ihr den Sattel einstellen sollen, einfach Ihr Fahrradhändler Ihres Vertrauens um die Einstellung bitten). Und vorausgesetzt Ihr habt die richtige Rahmenhöhe und -größe unterm Popo :-)
Wer nach einer Radtour über “Popo-tut-mir-weh” klagt, saß einfach wie ein Kartoffelsack auf dem Rad! :-)
Ich kann nur Adam Opel (ja, der mit den Autos!) zustimmen, indem er gesagt hat “Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden wie beim Radfahren”.
Denn Radfahren ist, wie oben erwähnt, gesund. Man entdeckt schöne Ecken in seiner Region (oder in anderen Regionen, wenn man in Urlaub ist). Somit bekommt man schöne Eindrücke, was der Geist einfach befreit und entspannt. Für mich bedeutet eine Radtour so viel wie Urlaub (bloß kostengünstig, ohne nervige, nach Sonnencreme riechenden Touristen und ohne Probleme im Urlaubshotel!).
Und denkt daran, was Radfahrer wie ich für die Autofahrer leisten!
- Wären wir mit dem Auto unterwegs, wären die Staus noch länger
- Wären wir mit dem Auto unterwegs, gäbe es noch weniger freie Parklücken
- Wären wir mit dem Auto unterwegs, würde die Wartezeit auf den ADAC noch länger
Wer in NRW mit dem Rad unterwegs ist und seine Touren gut planen möchte, empfehle ich folgende Internetseite: http://www.radverkehrsnetz.nrw.de. Insbesondere der Online-Radroutenplaner ist spitze!
Dort könnt Ihr nicht nur die Themenrouten (z.B. Kaiserroute, Erlebnisweg Rheinschiene, Erft-Radweg) entdecken, sondern selbst Eure eigene Route sehr genau planen (die interaktive Karte ist einfach genial). Nicht nur die Entfernung und die Fahrzeit wird berechnet, man bekommt auch das Höhenprofil der gewählten Strecke, eine genaue Wegbeschreibung (wie die, die man beim Autofahren kennt), die Sehenswürdigkeiten, die Anbindungen an ÖPNV, etc.
Einfach probieren!
Und noch eins: Auf zwei Rädern bleibt man jung :-)

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