Esoterik
Der Begriff „Esoterik“ ist heutzutage weit verbreitet aber was heißt es denn genau?
Das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet „nach innen gerichtet“. Es kann nur im Zusammenhang mit seinem Gegenteil „Exoterik“ (nach außen gerichtet) verstanden werden. Die griechischen Schulen in der Antike machten den Unterschied zwischen den eingeweihten Schülern (den Esoterikern) und den Nicht-Eingeweihten, die entweder künftig noch eingeweiht werden sollten (die Exoteriker) oder einfach Leute (die Laien) waren. Die Esoterik bezeichnet also eine Lehre, die für Außenstehende nicht bestimmt war bzw. die nur für auserwählte Personen zugänglich war.
Wenn man die verschiedenen esoterischen Gemeinschaften betrachtet, stellt man fest, dass sie gemeinsame Kriterien haben.
Zuerst haben sie alle eine eigene Tradition, indem das Wissen von einer mystischen Person als Urheber stammt und von Meister zu Meister übertragen wird. Darüber hinaus hat die Arkandisziplin, d.h. die Geheimhaltung, einen sehr hohen Stellenwert. Nur Eingeweihten haben Zugang zum Wissen. Bevor der Neophyt in das geheime Wissen eingeweiht wird durch die Instruktion, wird er durch eine Initiation, eine Art Aufnahmeprüfung, in die Gemeinschaft aufgenommen. Als letztes gemeinsames Kriterium kann ich schließlich das symbolhafte Handeln erwähnen, d.h. der innere Sinn der esoterischen Gemeinschaft wird hinter ihrer äußeren Form versteckt, damit er nur von den Eingeweihten verstanden werden kann.
Das war aber damals! Heute ist die Esoterik nicht mehr so verschlossen und die Geheimnisse sind ja offener. Vielmehr blickt sie auf eine lange Tradition zurück und setzt den Akzent auf das Erlernen von Praktiken, die ohne Einweihung unverständlich bleiben wie z.B. das Deuten der Karten oder das Interpretieren der Pendelbewegungen. Unsere Berater beherrschen ihr esoterisches Fach sehr gut und stehen jedem Ratsuchenden zur Seite, um gemeinsam Lösungswege zu finden und zu erarbeiten.
