Numerologie
Numerologie: die Geheimnisse der Zahlen
Unabhängig davon gewann aber die jüdische Form der Numerologie, die so genannte Kabbala, so große Bedeutung, dass diese geheime Lehre noch heute äußerst großen Anklang findet und für viele als die wichtigste aller esoterischen Wissenschaften gilt.
Die Verbindung bestimmter Zahlen mit dem Schicksal eines Menschen beruht auf der Annahme, dass unser gesamtes Dasein nicht dem Zufall unterliegt. Vielmehr geht man in der Numerologie davon aus, dass – ebenso wie in der Astrologie Ort und Zeitpunkt unserer Geburt unser Leben beeinflussen – unser Name und unser Geburtsdatum einen bestimmten Code versinnbildlichen, der unsere Existenz charakterisiert und Hinweise auf unser Schicksal gibt. Die Aufgabe der Numerologie ist es, diese Zahlen zu berechnen und zu deuten.
Nach der Zahlenmystik zeigen die persönlichen Zahlen eines Menschen seine Wesensart und seinen Lebensweg an, indem die Werte jedes Namens und Geburtsdatums eine bestimmte Bedeutung haben. Das chaldäisch-hebräisch-kabbalistische Alphabet hat beispielsweise die Zuordnungen 1 (A, I, J, Q, Y), 2 (B, K, R), 3 (C, G, L, S), 4 (D, M, T), 5 (E, H, N, X), 6 (U, V, W), 7 (O, Z) und 8 (F, P) – warum die 9 keine Zuordnungen hat, weiß man heute nicht mehr genau.
In einfachen Worten ausgedrückt, erfolgt die Deutung so, dass sich die für die Charaktereigenschaften einer Person typische Namenszahl aus der Quersumme der Ziffern ergibt, die den Buchstaben des Namens zugeordnet sind. Die für den Lebenslauf eines Menschen charakteristische Schicksalszahl lässt sich dagegen aus der Quersumme der Ziffern des Geburtsdatums errechnen. Da die Numerologie in all ihren Ausprägungen und Erscheinungsformen eine sehr schwierige Lehre darstellt, für die große Erfahrung nötig ist, ist es sinnvoll, einen Fachmann um Rat zu fragen!