Hellsehen

Mit Hellsehen wird die Fähigkeit bezeichnet, ohne Hilfe von den 5 Sinnen Gegenstände, Ereignisse oder Personen trotz ihrer räumlichen Entfernung zum Hellseher wahrzunehmen. Einige Experten sagen, dass die Entfernung auch eine zeitliche Entfernung sein kann. Somit kann Hellsehen retrokognitiv (d.h. Informationen aus der Vergangenheit holen) als auch präkognitiv sein (d.h. Information aus der Zukunft holen).

Hellsehen kann immer und überall geschehen: Im Wachzustand, im Schlaf, unter Hypnose oder in Trancezustand. Zum Beispiel kann man einen leichten Trancezustand erreichen beim Anstarren von Glasmurmeln, Feuer, Rauch, was oft zum Hellsehen führt. Die Karten oder der Pendel sind auch Hilfsmitteln, die die Wahrnehmungen kanalisieren können, damit sie dann in eine logische Ebene übersetzt werden können.

Hellsehen – wie das Wort es schon sagt – geschieht auf visueller Ebene. D.h. die gewonnenen Informationen werden gesehen. Einige Personen sind aber in der Lage, Informationen zu hören – hier spricht man von Hellhörigkeit. Seltener sind die Informationen, die durch den Geruchs- oder den Geschmackssinn gewonnen werden oder gar durch den Tastsinn.

In den meisten Sprachen werden die Begriffe „hell“ mit „sehen“ in Verbindung gebracht. „Helderziendheid“ in Niederländisch oder die Varianten aus den lateinischen Sprachen „Clairvoyance“ (FR), „Clarividencia“ (ES), „Chiaroveggenza“ (IT), „Clarividência“(PT). Schön finde ich die Versionen in Norwegisch (Bolmål) „Klarsyn“ oder auf Schwedisch „Klärvoajans“… In Englisch oder Dänisch wird das Phänomen einfach „Clairvoyance“ genannt. Und zuletzt in Esperanto „Klarvideco“.

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