Hoch und Heilig – Der Aufstieg der Gerlinde Kaltenbrunner
Mal wieder möchte ich hier über eine Dokumentation „bloggen“: „Hoch und Heilig – Der Aufstieg der Gerlinde Kaltenbrunner“. Seit 1994 steigt die heute 37jährige auf über 8.000m Höhe. Acht Achttausender sowie etliche Sieben- und Sechstausender hat Gerlinde Kaltenbrunner schon bestiegen. Die Extrembergsteigerin zählt damit zu den herausragenden Alpinisten der Welt. Die Doku begleitet die Österreicherin, ihren deutschen Lebensgefährten und weitere internationale Bergsteigerprofis, wie sie den Kangchendzoenga im Nordosten Nepals bezwingen. Dieser Berg ist der heiligste und der gefährlichste unter den Achttausendern, und hier haben schon viele ihren Mut mit dem Leben bezahlen müssen… Im Mai 2006 machte sich nun das Team auf., den 8596 Meter hohen Berg zu besteigen. Sie gingen durch heftige Strapazen (Temperaturen bis minus 60 Grad Celsius, Schneegestöber und Windgeschwindigkeiten von 80 Kilometern pro Stunde), und der Sauerstoffgehalt der Luft wurde immer geringer (Kaltenbrunner ist immer ohne Sauerstoffgerät unterwegs). Schon einmal (2003) hat Gerlinde Kaltenbrunner vergeblich versucht, den Kangchendzönga zu besteigen. Auf 7.000 Metern mussten sie wegen zu heftigem Schneegestöber umkehren. Als sie nun im Mai 2006 die Südseite des Berges erreicht hatten (ganz auf die Spitze geht man wohl nicht, die ist den Göttern vorbehalten!), war sie die zweite Frau, die diesen Berg bezwungen hatte, und gleichzeitig die erfolgreichste (weibliche) Alpinistin, die mit „den meisten 8.000ern“ (der Sport ist sehr „männerdominiert“). Eine spannende Doku (schaffen sie es wirklich?), eine charismatische Bergsteigerin, die durch ihre Hingabe zu ihrem Sport begeistert (und die auch die Berge zu verstehen scheint, mit ihnen spricht, denn wohl nur so kann man so erfolgreich sein) und tolle Landschaftsaufnahmen (wir werden bis ganz oben mitgenommen) …. Zur Zeit besteigt sie übrigens den K2!
