Lenormandkarten

Die Lenormandkarten, auch Wahrsagekarten genannt, reichen bis ins späte 17. Jahrhundert zurück. Hier sprach man von dem großen Kartendeck. Heute hilft und arbeitet man überwiegend mit dem 36er Kartenblatt.

Dieses ist im deutschsprachigen Raum verbreiteter. Das bekannteste Lenormand Deck ist die „Blaue Eule“. Um aus den Symbolen einen Sachverhalt zu erkennen, sollte man mit Ruhe vorgehen beim Legen und Deuten. Viele verschiedene Decks gibt es auch hier. Jugendstil, altes Zigeunerorakel, Mystisches Lenormand, die weiße Eule und viele mehr. Alle diese wunderschönen Karten kommen zum Einsatz, wenn es um unsere Vergangenheit, die Gegenwart oder die Zukunft geht. Es gibt selbstverständlich auch hier mehrere Varianten der Legung. Waagerecht, senkrecht oder aber auch diagonal. Weiterhin ist es möglich, für einen kleinen Einblick drei Karten zu legen. Für die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft.

Die Tageskarte wird oft ergänzt durch eine zweite, um einen besseren Zusammenhang zu bekommen. Die Lenormandkarten sind sehr aussagekräftig und geben uns ganz gezielt Hilfe in Problemsituationen. Eine bevorstehende Entscheidung kann hier klar definiert werden mit dem Ziel bzw. dem Ausgang der Situation. Maria Anne Lenormand lebte bis 1843. Sie befand sich in großer Gesellschaft, unter anderem derer drei Männer, die in der Französischen Revolution den größten Einfluss hatten. Ihre Prophezeihungen trafen ein, wenn auch mit einer Zeitverzögerung.

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