Liebeskummer ade!

Die meisten von uns kennen das gut: Am Beginn einer Beziehung hängt der Himmel voller Geigen und alles wird einfach nur als wunderbar empfunden. Nach einer Weile weicht dieser emotionelle Ausnahmezustand dem „normalen“ Empfinden und die Leidenschaft schmilzt wie Schnee in der Frühlingssonne.

Gründe für diese Entwicklung gibt es viele: Zunächst einmal ist der Mensch darauf programmiert, nur so lange verliebt und damit leidenschaftlich zu sein, wie er benötigt, um Nachwuchs zu zeugen. Des Weiteren kommen Faktoren wie der Alltagstrott oder einfach bloße Gedankenlosigkeit hinzu. Der logische Schritt ist oftmals die Trennung – und das Einzige, was in vielen Fällen zurückbleibt, sind gebrochene Herzen.

Dass in der Liebe ganz allgemein zu viel gelitten wird, stellt der Autor Walter Riso in seinem neuesten Buch mit dem Titel „Liebe und du leidest nicht“ (Irisiana Verlag) fest. Der gebürtige Italiener lebt heute in Kolumbien und genießt einen hervorragenden Ruf als Psychologe und Fachmann für kognitive Verhaltenstherapie. In seinem aktuellen Buch gibt er zahlreiche aufschlussreiche und praktische Ratschläge, wie man lieben kann, ohne zu leiden!


2 Reaktionen zu “Liebeskummer ade!”

  1. Heike

    Find ich interessant, dass die Verliebtheit genetisch nur so lange dauern sollte bis Nachwuchs gezeugt ist. Wobei die Frage dabei ist: Nur bis zur Zeugung? Oder bis der Nachwuchs da ist?
    Aber interssant ist es schon, dass diese intensive Verliebtheit ja bekanntermaßen wirklich nach einiger Zeit definitiv aufhört egal wie sehr man sich bemüht den Zustand aufrechtzuerhalten.
    Aber eigentlich weicht das Ganze dann ja einer wirklichen “Liebe” die ein Zusammenleben erst ermöglicht und die konstanten Probleme des Alltagstrottes eben auch aushalten lässt.

  2. Alex

    Danke für den Buchtipp, werde ich mir näher ansehen. Habe leider vor kurzem wieder eine schmerzhafte Trennung hinter mich gebracht.

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