Meditieren

Das Meditieren wird in vielen Religionen und Kulturen ausgeübt. Durch Meditation ist es möglich, den Geist zu beruhigen und sich selbst wieder zu sammeln. In östlichen Kulturen gehört Meditation zum alltäglichen Leben einfach dazu. Hier hat das Meditieren in etwa die gleiche Bedeutung wie in der westlichen Kultur das Gebet.

Das Ziel von Meditation ist das Erreichen von Erleuchtung, in alten Traditionen ist das höchst erreichbare Ziel das „Nirwana“, das Erfahren des Göttlichen. In westlichen Ländern wird Meditation eher ohne religiösen Hintergrund gesehen; es wird vielmehr als zusätzliche Hilfe für das Wohlbefinden, zum Entspannen und als ergänzende Therapie eingesetzt. Man kennt das Wort „Meditieren“ auch zur Bezeichnung von Nachdenken über eine bestimmte Sache.

Um meditieren zu können, stehen viele verschiedene Techniken zur Verfügung. Sie können unterschiedlich sein aufgrund der religiösen Abstammung aber sie können sich auch wegen anderer Sichtweise voneinander unterscheiden. Grob gesagt kann man die verschiedenen Meditationstechniken in zwei Gruppen einteilen: in die passive Meditation, die man im Stillen ausübt, und in die aktive Meditation, bei der man sich körperlich anstrengt und sich bewegt oder laut spricht. Diese Einteilung bezieht sich nur auf das äußere Erscheinungsbild.

Wenn wir über Meditieren sprechen, verstehen die meisten darunter lediglich die passive Form, die man also im Stillen ausübt. Buddha wird oftmals im Stillen meditierend abgebildet.

Wenn man regelmäßig meditiert, hat das eine beruhigende Wirkung auf das körperliche und geistige Wohlbefinden. Dies ist sogar messbar, denn der Herzschlag verlangsamt sich, die Atmung wird vertieft und die Muskeln entspannen sich. Amerikanische Studien belegen sogar einen Nutzen bei Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen und bei Drogen- und Tablettensucht.

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