Naturmittel gegen Stechmücken
Wenn wir an einem lauen Abend im Freien sitzen, so kann die beste Stimmung ganz rasch in den Keller sinken, wenn sich aufdringliche Stechmücken über uns herzumachen beginnen. Diese betrachten uns als eine Nahrungsquelle, da die Weibchen das Protein in unserem Blut zum Heranreifen ihrer Eier benötigen.
Aus diesem Grund sind es auch nur Weibchen, die uns umschwirren, während sich die Männchen in Bescheidenheit üben und von Blütennektar ernähren. Es hat auch einen konkreten Grund, warum manche Menschen Stechmücken mehr anziehen als andere: Je höher der Gehalt an Pheromonen – also an als sexuelle Botenstoffe dienenden Hormonen – ist, desto attraktiver ist der Mensch für die Stechmücke.
Natürlich gibt es eine ganze Reihe von Produkten aus der chemischen oder pharmazeutischen Industrie, aber auch ein paar Hausmittel können wirken: Am einfachsten ist es selbstverständlich, Kleidung zu tragen, die Arme und Beine bedeckt. Da Schweißgeruch unwiderstehlich auf die Plagegeister wirkt, ist es des Weiteren sinnvoll, regelmäßig zu duschen. Und nicht zuletzt kann man Gerüche einsetzen, welche die Mücken verabscheuen: Zitrone, Lavendel, Eukalyptus, Gewürznelken oder Lorbeer. Wer sich die Haut mit deren Öl einreibt, um den machen die Quälgeister einen großen Bogen!
