Nie wieder Stress!
Das englische Wort „stress“ heißt so viel wie Spannung, Beanspruchung oder Belastung und wurde vom kanadischen Forscher Hans Selye in die Psychologie eingeführt, um zunächst die Reaktion von Tieren auf spezielle Belastungen zu beschreiben. Am Anfang war der Ausdruck neutral besetzt und bekam erst im Laufe der Zeit eine negative Bedeutung, die auch auf den Menschen angewandt wurde.
Stress ist die Reaktion des Körpers auf außergewöhnliche Belastungen wie Kälte, Hitze oder Bedrohungen und daher auch lebensnotwendig. Um etwa nicht zum Opfer von Raubtieren zu werden, mussten unsere Vorfahren rasch flüchten oder angreifen können, wozu sie kurzfristig viel Energie benötigten. Diese erhielten sie durch die Ausschüttung von Stresshormonen.
Für plötzliche Gefahren benötigt auch der heutige Mensch Stresshormone, die an sich nicht ungesund sind. Schädlich werden sie erst, wenn ihr Spiegel den ganzen Tag über konstant hoch bleibt! Die moderne Arbeitswelt, der Straßenverkehr und die mediale Reizüberflutung halten den Stresshormonspiegel auf einem viel zu hohen Wert – und das macht krank! Um Stress zu bekämpfen, gibt es unterschiedliche Methoden, vor allem Entspannungsübungen wie Autogenes Training, Tiefenmuskelentspannung oder Relaxation Response.
