Paris Hilton wieder “frei”
Nach 23 Tagen Gefängnis wurde Paris Hilton am frühen Dienstagmorgen aus dem Frauenknast in Los Angeles entlassen. Für die Hotelerbin ist der Albtraum vorbei. Ihre Strafe wurde von 45 Tagen auf 23 Tage verkürzt. Sie wurde im Mai zu 45 Tagen Gefängnis verurteilt, da sie zum wiederholten Male ohne Führerschein und unter Alkoholeinfluss Auto gefahren ist.
Der Gefängnisaufenthalt von Paris Hilton kam den US-Steuerzahlern teuer zu stehen! Denn normale Insassen kosten, lt. einem US-Onlinemagazin, täglich 99,64 US-Dollar (ca. 74 €) und Paris Hilton kostet täglich 1.109,78 US-Dollar (ca. 830 €). Dies verärgerte verständlicherweise sehr viel US-Bürger.
Am Mittwochabend tritt Paris Hilton in der Larry-King-Show auf und wird von ihrem Aufenthalt im Knast berichten.

Am 26. Juni 2007 um 13:27 Uhr
Naaaaaaaaaaa jaaaaaaaaa. Was mich als Bürger so eines Staates eher ärgern würde, sind die Verluste an Menschen, Leben und auch Geld in einer kriegerischen Auseinandersetzung, die es so hätte nicht geben müssen und dürfen. Die Probleme in diesem Staat finden sicherlich nicht ihre Ursache in den Unterbringungskosten von Frau Hilton.
Am 26. Juni 2007 um 13:31 Uhr
@Christian
Sehr eloquent ausgedrückt. Aber kann man den Krieg und Paris in einen kausalen Zusammenhang bringen? Ich denke beides für sich spiegelt halt wieder, wie Einfältig Politik dieses Landes sein kann.
Am 26. Juni 2007 um 13:41 Uhr
Oh ja. Hier geht es auch nicht um Politik, sondern darum das die Leute (also wir) uns offensichtlich lieber darüber aufregen was so “irgendjemand” an Kosten verursacht, als sich auf die wirklichen Probleme zu stürzen. Und da sehe ich zwischen “diesem Land” und anderen Ländern keinen Unterschied.
Am 26. Juni 2007 um 13:55 Uhr
Big Brother is watching you. Orsen Wells 1984, eines der wenigen Bücher das ich lesen durfte beschreibt mit präziser Genauigkeit wie man ein Volk dumm halten kann und wie Meinungen und Denkprozess manipuliert werden können. Jeder einzelne in unserem wie in jedem anderen Land dieser Welt ist dazu aufgerufen mitzudenken oder dieses Mitdenken seinen Kindern beizubringen. Leider können das einige nicht. Nur so kann ich mir erklären das bestimmte Parteien in unterschiedlichen Ländern an die Macht kamen. Dann solche Geschichten wie die der Misses P. aufzugreifen ist der Nachweis darüber, wie Medien die Gesellschaft beeinflussen…. Nur weil wir alle diese Randnotiz entgegennehmen, müssen wir noch nicht Willenlos und dumm sein.